April - Interview mit Luciana Gerez

Luciana Gerez hat bei Gsünder Basel einen Velokurs besucht. Die Kleinkindererzieherin, welche seit dem Jahr 2007 in der Schweiz lebt, fährt täglich 25 Minuten von zu Hause zu Ihrem Arbeitsplatz und wieder zurück.

Was hat dich dazu motiviert einen Velokurs von Gsünder Basel zu besuchen?

Ich konnte vom Tram aus viele Velofahrer sehen und hatte den Eindruck, dass es Spass macht. Ich hatte in Brasilien als Kind ein Fahrrad. Dort konnte ich aber nur im Hinterhof oder im Park velofahren, die Strasse war viel zu gefährlich. Ohne den Velofahrkurs hätte ich mich auch hier in der Schweiz nie auf die Strasse getraut.

Was hast du vom Kurs erwartet und hast du deine Ziele erreicht?

Ja meine Ziele habe ich erreicht, wenn nicht sogar übertroffen. Da ich seit über 15 Jahren nicht mehr Velo gefahren bin war mein grösstes Problem die Angst. Ich konnte sehr schnell Vertrauen aufbauen zu der Kursleiterin und nach ein paar Monaten war ich schon bereit für die Strasse.

Zudem habe ich auch viel über die Verkehrsregeln gelernt. Am Anfang verstand ich gewisse Worte auf den Verkehrsschildern, wie zum Beispiel „gestattet“ nicht. Da half es mit den KursleiterInnen auf die Strasse zu gehen, damit Sie uns erklären konnten was die Zeichen genau bedeuten.

Hat dir der Kurs Spass gemacht?

Der Kurs hat mir Spass gemacht. Es war toll, dass eine Gruppe gebildet wurde, in welcher die etwas fortgeschrittenen Teilnehmer schneller auf der Strasse über konnten.

Fährst du im Alltag Velo? Bei welchen Gelegenheiten fährst du Velo?

Ich fahre immer Velo: Zur Arbeit, zum Einkaufen und wenn ich Freunde besuche.

Was bringt es dir persönlich velofahren zu können?

Ich fühle die Freiheit, das ist das stärkste Gefühl. Mit der Tram oder dem Bus geht es manchmal so lange und mit dem Velo kann ich genau planen wie lange ich brauche. Und es ist auch gesünder.