Aufregung um Salz

Gesundheitsorganisationen sagen, in der Schweiz werde zu viel Salz gegessen. Das erhitzt die Gemüter: Eine Zeitung schrieb kürzlich vom „Kampf um den Salzstreuer“, eine Politikerin empörte sich über die „Bevormundung der Bürger“. Wie steht es wirklich um das Salz in unserem Essen? Gsünder Basel kennt die Fakten.

Zu viel, sagen die Mediziner. Die „Swiss Study on Salt Intake“ hat ergeben, dass Frauen durchschnittlich 7,8 Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen, Männer sogar 10,6 Gramm. Empfohlen wären laut der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Bundesamt für Gesundheit maximal 5 Gramm pro Tag. Eine Fertigpizza enthält oft bereits mehr als 5 Gramm Salz.

Salz ist lebenswichtig: Unser Körper braucht es, um zu funktionieren. Ein Übermass kann aber der Gesundheit schaden. Denn mit der Konzentration von Salz im Blut steigt auch die Flüssigkeitsmenge im Kreislauf. Das erhöht den Blutdruck, was das Herz und die Blutgefässe belastet. Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz- und Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt und Hirnschlag.

Die Auswirkungen eines hohen Salzkonsums zeigen sich nicht sofort. Zudem gibt es grosse Unterschiede in der so genannten „Salzempfindlichkeit“: Manche Menschen können Salz rascher ausscheiden als andere. Ein hoher Salzgehalt im Essen ist nicht für alle gleich schädlich! Mit dem Alter kann die Salzempfindlichkeit allerdings zunehmen. Besonders riskant ist salziges Essen für Menschen, die schon einen hohen Blutdruck haben.

Drei einfache Regeln können helfen, Ihren persönlichen Salzkonsum auf einem vernünftigen Mass zu halten:

  • Zwingen Sie sich nicht zum Verzicht. Stellen Sie Ihre Essgewohnheiten langsam um, ohne die Freude am Essen zu verlieren. Fügen Sie zum Beispiel von Woche zu Woche etwas weniger Salz zu Ihren Mahlzeiten hinzu.
  • Überprüfen Sie Ihr Einkaufsverhalten. Brot, Backwaren, Käse, Wurstwaren, Speck, Schinken, Convenience-Produkte, salzige Snacks und Suppen tragen besonders zum Salzkonsum bei. Eine Fertigpizza enthält oft mehr als die empfohlene Tagesdosis an Salz.
  • Kochen Sie selbst. Vermeiden Sie wo möglich Fertigfood. Sparen Sie dabei nicht mit Gewürzen, Kräutern und anderen Geschmacksstoffen. So finden Sie heraus, was Ihnen schmeckt, und sparen zugleich mit Salz.

Übrigens: Streuwürze, Meersalz und Spezialsalze aus fernen Ländern helfen nicht, den Salzkonsum zu verringern.

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P.S. Tipp fürs kleine Portemonnaie

Für Frauen in Kleinhünigen: „Frauen fit und fröhlich mit Zumba“ im Quartiertreffpunkt.