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Warum es Gesundheitsförderung braucht

Dank steigendem Lebensstandard und medizinischem Fortschritt leben die Menschen in der Region Basel immer länger und gesünder. Selbst in den vergangenen 20 Jahren ist die Lebenserwartung der Schweizer Bevölkerung noch deutlich gestiegen. Allerdings wachsen auch die Gesundheitskosten kontinuierlich und stark an.

Noch keine echte Trendwende gab es in den letzten 20 Jahren es bei den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten, zum Beispiel ungünstige Blutfettwerte (Cholesterin), Übergewicht, Bluthochdruck, Ernährung ohne täglichen Frucht- und Gemüsekonsum und unzureichende körperliche Aktivität.

Die Lebenserwartung und das Risiko für verschiedene Erkrankungen sind nicht für alle Menschen in der Schweiz gleich. Ein gesundes Leben ist leider auch abhängig von Einkommen, Bildungsgrad und Arbeitsbedingungen. Dies zeigt sich etwa bei Teilen der Migrationsbevölkerung. Übergewicht etwa ist in der Migrationsbevölkerung verbreiteter. Andererseits sind Herz-Kreislauf-Krankheiten bei Ausländern und Ausländerinnen im Erwerbsalter seltener als bei der einheimischen Bevölkerung.

Der positive Einfluss von regelmässiger Bewegung und ausgewogener Ernährung ist wissenschaftlich sehr gut belegt, insbesondere auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose, bestimmte Krebsformen und Depressionen. Die genannten Krankheiten verursachen neben persönlichem Leid auch beträchtliche Behandlungskosten. Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung kostet jährlich im Durchschnitt CHF 4’800, wobei sekundäre Kosten wie ökonomische Verluste durch Arbeitsausfälle noch nicht einberechnet sind, ebenso wenig wie der Verlust an Lebensqualität.

Gsünder Basel und andere Fachstellen für Gesundheitsförderung arbeiten mit diversen Methoden. Beim individuellen Ansatz geht es darum, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger über Gesundheitsförderung zu informieren und sie zu gesundheitsförderndem Verhalten zu motivieren. Die meisten Angebote von Gsünder Basel folgen dem individuellen Ansatz, zum Beispiel unsere Bewegungskurse und Ernährungsseminare. Die Zusammenarbeit, die Gsünder Basel im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung mit verschiedenen Firmen pflegt, verfolgt dagegen den strukturellen Ansatz: Das Umfeld, in dem die Menschen leben soll möglichst gesundheitsförderlich gestaltet werden.

Was die Arbeit von Gsünder Basel bringt

Jede Woche bewegen wir rund 2’500 Personen mit unseren Angeboten. Alles, was wir tun, soll einen direkten Nutzen für die Gesundheit haben. Wie Befragungen zeigen, ist die Zufriedenheit bei unseren Kundinnen und Kunden gross. Aus den Befragungen lässt sich auch schliessen, dass unsere KursteilnehmerInnen sich durch Gsünder Basel zu mehr Bewegung, Entspannung und gesunder Ernährung motivieren lassen.

Möchten Sie mehr erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Geschäftsleiter Thomas Pfluger auf.